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Begleitete Person und persönliche Begleitkraft

Begleitete Person und persönliche Begleitkraft

Umfrage

Um unsere Arbeit gezielter auszurichten, führen wir diese Befragung unter derzeitigen und künftigen persönlichen Begleitkräften in der Türkei, Bulgarien, Belgien, Deutschland und Griechenland durch. Zusätzlich befragen wir Menschen mit Behinderungen, Ältere Menschen, Familienmitglieder von Menschen mit Behinderungen, Politiker, Bildungs- und Berufsbildungseinrichtungen und Pflegeeinrichtungen. Damit wollen wir

  • die Bedürfnisse der Nutzer unseres Projektes erfassen (persönliche Begleitkräfte für Menschen mit Behinderungen und/oder ältere Menschen) aber auch diejenigen der Nutznießer (Menschen mit Behinderungen, ältere Menschen, Familienmitglieder, Entscheidungsträger)
  • eine genauere Vorstellung bekommen wie derzeitiges Training für persönliche Begleitkräfte praktisch verbessert werden kann damit die Teilnehmer und die Nutznießer persönliche Erfüllung und Zufriedenheit bekommen
  • Lernaktivitäten definieren, die für eine breite Anzahl an erfassten Bedürfnissen passen und nutzbar sind
  • Vertraut werden mit der Art und dem möglichen Wert von Verbesserungen in den Trainingsmethoden und den Lernstrategien, um den Bedürfnissen der Verbraucher und den Nutznießern gerecht zu werden
  • Ähnlichkeiten und Unterschiede zwischen den nationalen Gegebenheiten in den Partnerländern feststellen und herausheben.

Wir möchten Ihnen herzlich Danken für die Zeit, die Sie der Teilnahme an dieser Umfrage gewidmet haben.

Das Projekt

Europäische Menschen mit Behinderungen (besonders solche mit Mobilitätseinschränkungen) hängen in hohem Maße von persönlichen Begleitpersonen ab. Diese Begleitung ist von grundsätzlicher Bedeutung um die tägliche Lebensqualität sicherzustellen (bei grundlegenden Tätigkeiten zur Hand zu gehen wie Anziehen, Essen, Baden/Duschen) ist es immer noch quantitativ und qualitativ ein riesiges Problem.

Wenige Begleitkräfte haben eine ordentliche Ausbildung, wenn überhaupt, und gleichzeitig gibt es kaum eine entsprechende formale Ausbildung in den EU-Ländern. Die meisten persönlichen Begleitkräfte sind kaum ausgebildet, müssen direkt am Platz trainiert werden, was zu einem aufwändigen und gleichzeitig kniffligen “”Abenteuer”” werden lässt für Menschen mit Behinderung – aber gleichfalls auch für z.B. ältere Menschen, die ihrer bedürfen.

Die Kompetenzen dieser niedrigqualifizierten Menschen zum Nutzen des Begleiteten ist das Hauptanliegen von M-CARE. Es zielt darauf ab, sicherzustellen, dass Berufsbildungseinrichtungen solche Trainings überall und immer anbieten können, für wenig Qualifizierte (Arbeitslose), oder für Menschen die ihre Begleitkompetenz erweitern wollen (selbstständige Pflegekräfte, Begleitete usw.). Das Lernen mit gemischten Methoden, “”Blended Learning””, zum Beispiel als Simulation per Video und animierten Bildern, Hörszenen, geschriebenen Texten einschließlich praktische angeleiteter Übungen, werden durch dieses Projekt unterstützt.

Das wird in M-Care entwickelt:

  • ein geeignetes Begleitkräfte-Curriculum und gezieltes Lernmaterial für verschiedene Arten der Behinderung, das in jedem Land der EU und darüber hinaus einsetzbar ist, unter kreativer und allgemeiner Lizenz (also “”frei””);
  • innovative computebasierte Web2.0 Lernplattformen, mobil und online (PC, Smartphone, Tablett-PCs) mit mehrsprachigen Schnittstellen, als Anwendungen aus offenen Quellen (“”frei””), die frei an Berufsbildungseinrichtungen gegeben werden und durch methodische Anleitungen unterstützt werden;
  • Erprobung mit den Endnutzen (oft wenig qualifizierte Menschen) und Begleiteten (Menschen mit Behinderungen und ältere Menschen) in Belgien, Deutschland, Griechenland und der Türkei;
  • Angebot eines Onlineportals für reservierte Zielgruppen, das Zugang bietet zu den Begleitkräfte-Lernmodulen für Berufsbildungszentren.

Das wird sich in gesamteuropäischer (Berufsbildung, Computerbasiert) und sofort messbarer verstärkter Beschäftigung von Begleitkräften zeigen.