Absichern und Zielsetzungen

M-CARE Ziele:

  • Einen Beitrag zu leisten zur Entwicklung von qualifiziertem lebenslangem Lernen und dabei Leistungsfähigkeit, Innovation und eine europäische Dimension in den Systemen und in der Praxis im Feld zu fördern: M-CARE wird die Schaffung neuer „weißer Berufe“ (persönliche Betreuung) für schwach qualifizierte Menschen ermöglichen und es wird gleichzeitig ein Curriculum und Lernmaterial für örtliche Berufsbildungszentren anbieten, die in die laufende Pflege- und Begleitpersonenausbildung integriert werden können. Die innovativen Lerninstrumente (computerbasiert, online und auch mobil) werden einen verbesserten qualifizierten Begleitservice sicherstellen, der Begleitbedürftigen angeboten wird. Alle M-CARE Ergebnisse werden frei angeboten, z.B. an die Berufsbildungszentren die sie leicht in ihre Bildungspraxis einpassen können.
  • Das ist auch ein Beitrag zur verstärkten Teilnahme am lebenslangen Lernen durch Menschen jeden Alters, einschließlich derer die besonderer Hilfe bedürfen oder Benachteiligten, ungeachtet ihres sozioökonomischen Hintergrundes: steigendes Kompetenzniveau von Risikogruppen ist der Kern. Angesprochene Lerner sind ältere Menschen die gerne wieder arbeiten würden, schwach qualifizierte Menschen, die eine Beschäftigung suchen, ohne eine höhere Qualifikation erlangen zu müssen, aber auch Familienmitglieder und Freunde, die ihren Verwandten / Freunden mit Behinderung Unterstützung bieten wollen.
  • Darüber hinaus kann diese Begleitkräftequalifizierung potenziell das Dienstleistungsangebot von Pflegekräften stärken, deren Ausbildung normalerweise die notwendigen Kompetenzen zur Unterstützung von Behinderten nicht berücksichtigt.
  • Um Teilnehmer in ihrer Aus- und Weiterbildung, beim Erwerb und beim Einsatz von Wissen, Fähigkeiten und Qualifikationen zu unterstützen, um die persönliche Entwicklung, Beschäftigungsfähigkeit und ihrer Teilnahme am europäischen Arbeitsmarkt erleichtern, wird M-CARE die Werkzeuge (Curriculum, Lernmaterial, Computerprogramme) Berufsbildungseinrichtungen anbieten, um schwach qualifizierte Menschen zu persönlichen Begleitkräften zu qualifizieren („Weißer Job“), indem das Lernen unterstützt wird in der Arbeit für das tägliche Wohlbefinden von Menschen mit Behinderungen und ältere Menschen. Zusätzlich für auch Familien und Freunden von Menschen mit Behinderungen die Gelegenheit geboten, neue Fähigkeiten als persönliche Begleitkraft zu erwerben um ihre Familienmitglieder / Freunde zu unterstützen.
  • Um die Entwicklung innovativer Praxis im Bereich beruflicher Bildung und Ausbildung und deren Transfer auch von einem zum anderen teilnehmen Land zum anderen wird M-CARE eine neue gemischte innovative Herangehensweise in der Qualifizierung bieten die a) direkt von Person zu Person, b) virtuell (unter Nutzung einer Online-Lernumgebung) und c) Lernen am Arbeitsplatz (durch die Nutzung mobiler Lernhilfen) umfasst. Jede dieser Herangehensweisen wird mit Texten, Hör- und Videounterstützung versehen, wodurch der Lernende die Möglichkeit bekommt, die Begleitkompetenzen in jedem gewünschten Augenblick zu verbessern – besonders direkt bei der Arbeit. Auf EU-Ebene wird dies noch optimiert durch die Einbeziehung von bedeutenden Interessensvertretern aus verschiedenen Ländern.
  • Um die Entwicklung von innovativen computergestützten Lerninhalten, Dienstleistungen, pädagogischer Theorie und Praxis für das lebenslange Lernen zu unterstützen, wird M-CARE die größten Vorteile nutzen, die die derzeitige Computertechnologie bietet: Vollkommen online erreichbare Lernumgebung, ein Portal das vollständig die „social media“ einbezieht um die Lernmodule zu übertragen. Und all das verbunden mit mobilem Lernen (für Android Telefone und Tablets), das es dem Nutzer erlaubt auf flexible Art zu lernen, auch bei der Arbeit. Zusätzlich ist diese Lernmethode übertragbar auf “grüne” und andere “weiße” Jobs.

Die Zusammensetzung des M-CARE Konsortiums unterstützt die Zusammenarbeit zwischen der Welt von Bildung und Ausbildung (Berufsbildungsanbieter), sektorspezifischer Expertise (Diensteanbieter und Ministerium) und Einrichtungen die in Bildungs- und Ausbildungssysteme eingebunden sind (Universitäten). So ist sichergestellt, dass M-CARE einen Beitrag leistet zu engen Verbindungen zwischen dem Arbeitsleben und Berufsbildung, die Bedarfe des Arbeitsmarktes an qualifizierten Begleitkräften anspricht und dadurch beiträgt zum Integrativen Wachstum – zum Nutzen von Menschen mit Behinderungen (ebenfalls vertreten).

M-CARE bietet einen Bildungsrahmen und den Inhalt für wenig qualifizierte Menschen, einschließlich jene mit Lernproblemen, damit diese potenziell persönliche Begleiter und beschäftigt werden können.

Der direkte Nutzen ist zweifach: schwach qualifizierte Menschen bekommen Qualifikationen, die benötigt werden um als persönliche Begleitkraft arbeiten zu können, während die Begleiteten von den verbesserten Begleit-Dienstleistungsangeboten den Nutzen haben. Dass wird allerdings auch eine strenge Prüfung erfordern um sicherzustellen dass die Kandidaten auch wirklich kompetent und den Anforderungen des Begleitjobs gewachsen sind.

Das „M-CARE“ Bildungsangebot wird es qualifizierten Menschen ermöglichen qualitativ hochwertige Kompetenzen als persönliche Begleiter in einer relativ kurzen Zeitspanne zu erwerben, was auch zur verstärkten Beschäftigungsfähigkeit führt. Das entspricht der neuen Behindertenstrategie der Europäischen Kommission (angenommen am 15.01.2010), Barrieren abzubauen, die Menschen mit Behinderung daran hindern, gleichberechtigt an der Gesellschaft teilzuhaben. Eine der Aktionen zielt darauf, sicherzustellen, dass EU-Programme/Förderungen dafür verwendet werden in für Menschen mit Behinderung bedeutsamen Politikbereichen Maßnahmen für persönliche Begleitkräfte zu entwickeln.”